Knauthain bringt’s!

Auwald-Landschaft am Mühlbach
Vom Auwald geprägte Landschaft am Mühlbach

Knauthain am Südwestrand von Leipzig profitiert von hohem Freizeitwert und bester Anbindung sowohl an die Leipziger Innenstadt als auch den Leipziger Autobahnring.

Für eine gute lokale Infrastruktur sorgen Grundschule, Kindergarten, Kirche, Arzt-/Zahnarztpraxen, Physiotheraphie, verschiedene Supermärkte und lokale Handwerker und Dienstleister.

Knauthain ist sehr gut an die Leipziger Innenstadt angebunden. Ab Bahnhof Knauthain fahren sowohl die S-Bahn (Strecke Zwenkau/Leipzig) als auch die Straßenbahn.

Mit dem Auto braucht man nur ca. 20 Minuten bis ins Zentrum und ist in wenigen Minuten auf der A 38 und damit auf dem Leipziger Autobahnring.

Besonderes Highlight sind jedoch die gefluteten Tagebauseen, insbesondere der Cospudener See – mit Badestränden und Liegewiesen, kilometerlangen Rad-/Inlineskate- und Wanderwegen sowie einem Segelverein. Auch Reit- und Fussballverein sind in Knauthain ansässig.

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Ein gewachsenes Dorf

Die attraktive Landschaft machte die Region schon vor mehr als 100 Jahren zum beliebten Wohn- und Erholungsstandort für die wohlhabende Oberschicht der Stadt Leipzig. Prächtige Herrenhäuser, Kirchen und Schlösser künden vom einstigen Wohlstand der Städte und Dörfer im Süden der Stadt.

Die 1873 in Betrieb genommene Bahnlinie Leipzig/Zeitz hat mit dem Bahnhof Knauthain erheblich zum Aufschwung des Dorfes beigetragen.

1936 wird Knauthain nach Leipzig eingemeindet und zählt ca. 1000 Einwohner. Zu dieser Zeit boten der Elsterstausee und das benachbarte Fortunabad hohen Freizeitwert – so wie der Cospudener See heute.

Im Bereich zwischen Borna und Leipzig prägt seit Beginn des 20. Jahrhunderts der größflächige Braunkohlenbergbau die Landschaft. 40% der Fläche ist durch den Bergbau in Anspruch genommen worden, 70 Orte mußten der Braunkohle weichen, ca. 24.000 Menschen wurden umgesiedelt. Bis 1989/90 existierten im Landkreis 16 Brikettfabriken, 8 Tagebaue und 6 Kraftwerke.

Nach 1989/90 wurde die Braunkohlenwirtschaft auf ein Minimum reduziert. Der Schwerpunkt liegt seitdem in der nachhaltigen Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft mit ihren zahlreichen Seen und in der Ansiedlung moderner und „klassischer” Industrie.